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Von Bach bis Croelli – Eurpäische Musik im Hochbarock

 

 

Cembalo mit tiefer Oktave

Ensemble: Aneta Dostálíková (Blockflöte, Cembalo), Anne Hönig (Blockflöte), Haojie Kang (Barockvioloncello)

Programm:

  • Johann Sebastian Bach (1685-1750)
    Sonate C-Dur, BWV 1033
    Andante-Presto – Allegro – Adagio – Menuetto I+II
  • Georg Philipp Telemann (1681-1767) Sonate V für zwei Altblockflöten d-Moll Largo – Vivace – Grazioso – Allegro
  • Johann Sebastian Bach
    aus: Suite Nr. 2 Violoncello solo d-Moll, BWV 1008 Prélude – Allemande – Sarabande
  • Johann Sebastian Bach
    Sonate g-Moll (Original: e-Moll), BWV 1034 Adagio ma non tanto – Allegro – Andante – Allegro

Pause

  • Marin Marais (1656-1728) Les Folies d‘Espagne
  • François Couperin (1668-1733)
    aus: Pièces de clavecin – 17éme ordre: Suite e- Moll
    La superbe, ou La Forqueray – Courante – Les timbres
  • Georg Philipp Telemann
    Fantasie Nr. 7 für Flöte solo, TWV 40:8 Alla francese – Presto
  • Nicolas Chédeville (1705-1782)
    Sonate Nr. 6 g-Moll aus „Il pastor fido“ (Antonio Vivaldi zugeschrieben)
    Vivace – Alla breve – Largo – Allegro ma non presto
  • Arcangelo Corelli (1653-1713)
    Sonate g-Moll „La Follia“, op. 5 Nr. 12

Eintritt frei – es wird am Konzertende Möglichkeit geben, zu spenden.

bac

Das Ensemble präsentiert einen Querschnitt durch die Musik Deutschlands, Frankreichs und Italiens zur Zeit des Hochbarocks.

Stellvertretend für Deutschland steht die Musik Johann Sebastian Bachs, der als Meister des Kontrapunktes die Regeln der Satzkunst mit beinahe mathematischer Präzision bis ins letzte Detail ausreizte, dabei aber keine theoretischen Lehrstücke, sondern lebendige, ausdrucksstarke Musik schuf.

Die zweite Hälfte des Programms führt zunächst an den Versailler Hof. Die Musik spiegelt das Leben am Hof wider: Detailverliebtheit und Manieriertheit auf der einen Seite, inszenierte ländliche Schlichtheit auf der anderen Seite. Die Musik Italiens hingegen, mit der das Konzert schließt, besticht durch starke Kontraste und affektvolle Gestaltung.

Als verbindendes Element dienen die Werke Georg Philipp Telemanns. Dieser war zum einen ein von Bach geschätzter Zeitgenosse, zum anderen imitierte er in seinen Werken häufig bewusst stilistische Eigenheiten der Musik anderer Länder – hier: „alla francese“.

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DETAILS

17.06.2023
19:00 - 21:30
Ehemalige Klosterbibliothek
Hermann-Josef-Straße 4
53925 Steinfeld